Gesundheitspraxis Heiko Förster
Zentrum für ganzheitl. Medizin und Sport
Schmerztherapie

 











Schmerzen sind immer ein Warnsignal des Organismus  - sie zwingen uns, dem Körper Beachtung zu schenken. Beachtung, die wir ihm sonst möglicherweise versagen würden.
Insofern spielt das akute Schmerzereignis bei der Erkennung von Krankheiten
und oder Fehlfunktionen eine wichtige Rolle. Problematisch für den Betroffenen wird es, wenn der Schmerz trotz Beseitigung der Ursache weiter bestehen bleibt. Er entwickelt dann ein "Eigenleben"; unser Gehirn assoziiert eigentlich belanglose Störungen mit Schmerz. Eine Hypersensibilisierung  und Überreaktion des Organismus auf kleinste Störungen im Bereich der schmerzverarbeitenden Strukturen und eine Dauerattacke auf die Psyche des Betroffenen, die seine Lebensqualität in erheblichem Maße einschränkt.

Von entscheidender Bedeutung für die Betroffenen ist hier die rasche Beseitigung der Schmerzen.
Nichtsteroidale Analgetika (sog. NSAR), wie Paracetamol,
Acetylsalizylsäure (ASS, Wirkstoff von Aspirin), Ibuprofen, Indometacin etc . . ., sind auf Grund ihres schnellen Wirkungseintrittes nach wie vor die am meisten eingesetzten Medikamente und haben in der Akuttherapie unbestritten Vorteile gegenüber anderen, sogenannten komplementären Verfahren.

Jedoch können die oben genannten Fehlregulationen im Sinne einer kausalen Therapie damit nicht zufriedenstellend behandelt werden und sind darüber hinaus bei dauerhafter Einnahme auch mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden. Die  Langzeitanwendung dieser Substanzen ist daher wenig sinnvoll - sie beseitigen weder die Ursachen der Schmerzen noch sind sie (wie von der Pharmaindustrie immer behauptet) besonders gut verträglich. Ganz im Gegenteil - diese Präparate haben zum Teil gravierende Nebenwirkungen. Ein paar Beispiele für unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen, die nur!!! im Zusammenhang mit Aspirin auftreten:

 - Erosionen der Magenschleimhaut, die bis hin zu akuten Ulzerationen und Magen-Durchbrüchen mit den Folgen einer Peritonitis (Bauchfellentzündung) führen können
 - bei Kindern kann es im Zusammenhang mit  Virusinfektionen zum oft tödlich verlaufenden Reye-Syndrom kommen - ASS gilt daher in der Pädiatrie als obsolet
 - bei Asthmatikern kann ASS einen akuten Anfall auslösen
- Erhöhte Blutungsneigung: ASS ist ein sogenannter Thrombozytenaggregationshemmer, d.h. die Fähigkeit der Blutblättchen sich zusammenzuballen wird verringert und führt zu einer Verlängerung der Blutstillung mit weitreichenden Folgen selbst bei Bagetellverletzungen
 - Analgetikakopfschmerz: nach längere Einnahme kommt es zur Gewöhnung und sogar zur Wirkungsumkehr. Das Medikament wird nun selbst zur Ursache des Schmerzes

Dieses sind nur einige weinige, nicht selten auftretende Komplikationen eines einzigen Wirkstoffes.

Wir versuchen dem Schmerz auf andere Weise beizukommen: Dazu verfügen wir über eine Reihe ganz unterschiedlicher therapeutischer Optionen, die miteinander kombiniert und/oder stufenweise zur Anwendung kommen:

    1. Akupunktur
    2. klass. Massagen, Triggerpunktbehandlung, Cranio-Sacral -Therapie
    3. Phytotherapie
    4. Entspannungsverfahren (Tai Chi, Qi Gong, Yoga)
    5. Bewegungstherapie (Wassergymnastik, Pilates)
    6. Neuraltherapie