Zunehmend beobachten wir das Auftreten von chronischen bzw. chronisch rezidivierenden (wiederkehrenden) Infektionen, besonders im Bereich der Nasennebenhöhlen, des Bronchialsystems und des Urogenitaltraktes aber auch des Zahnhalteapparates. Dieses verwundert bei der unkritischen Vergabe von vor allen Dingen Breitbandantibiotika nicht besonders. Inzwischen stellen diese Infekte die Schulmedizinallerdings vor erhebliche Probleme, da die üblichen Therapien (Antibiotika, Cortison, Mehrfach-OP`s zB.: Fenstern etc . .) nur ungenügende oder keine Wirkung mehr zeigen. Der Ansatz der biologische Medizin ist ein völlig anderer: da er auf der spezifischen oder unspezifischen Modulation des Immunsystems beruht, befreit er den Organismus aus der sog. Regulationsstarre und zeigt auch dann noch Wirkung, wenn die oben genannten Therapien versagt haben:
1. gezielter Einsatz von Probiotika (nach mikrobiologischer Darmanalyse) Ungefähr Achtzig Prozent der Immunkompetenz des Organismus werden im GALT (Darm assoziiertes Lymphozytensystem) erworben. Durch mehrfach Antibiotikatherapien oder Dauerstress wird dieses System nachhaltig gestört. Bei einer Oberfläche von 350 - 400 qm haben Störungen dieses Systems immer auch systemische Auswirkungen - es kommt zu Immundefekten und atopischen Erkrankungen wie zum Beispiel Neurodermitis, Asthma u.ä.
2. Autovaccine (je nach Indikation: infektonsbezogen oder aus E.Coli) Durch diese individuell hergestellten Therapeutika, wird das Immunsystem an unterschiedlichen Stellen moduliert, die Regulationsmechanismen des Organismus werden wieder hergestellt. Die Entzündung wird durch die körpereigene Abwehr bekämpft, Resistenzentwicklungen sind auf Grund der Spezifität und Art der Medikamente nicht möglich. Die Therapeutika sind immer Patienten- und Erregerspezifisch und werden in unterschiedlicher Form, jedoch immer in ansteigender Konzentration und Dosis angewendet.
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