|
Unabhängig von vorliegenden Befunden wird bei jedem Patienten eine gründliche Anamnese durchgeführt.
Diese kann unter Umständen länger als sonst üblich dauern.
Im Vordergrund steht dabei die klassische, körperliche Untersuchung und natürlich das Gespräch.
Diese kann bei Bedarf durch folgende Erhebungen ergänzt werden:
- Blutbild, Differentialblutbild
- Urinstatus
- Stuhlproben
- Allergie-Test
- orientierende neurologische Untersuchung
- Lungenfunktionstest
- EKG
Eine weitere Möglichkeit der differenzialdiagnostischen Betrachtung
von Krankheitsbildern bietet die TCM mit ihrer typenbezogenen Orientierung (siehe Traditionelle Chinesische Medizin)
Therapie:
Mit Außnahme von akuten traumatischen Ereignissen und angeborenen Fehlbildungen, die zu Funktionsstörungen führen, muss Krankheit als ein dynamischer Prozess gestörter Regulationen betrachtet werden, der in Abhängigkeit vom Ausmaß der Fehlsteuerung von leichten Befindlichkeitsstörungen bis hin zum Versagen der Adaptionsleistung auf mehreren, unterschiedlichen Ebenen führen kann. Wenn diese adaptiven Fehlleistungen andauern, können ernsthafte Erkrankungen die folge sein. Als Beispiel seien hier nur die sogenannten autoimmunen Erkrankungen, Neoplasien oder auch Burn out genannt.
Die Sensibilität gegenüber krankmachenden äußeren und inneren Faktoren nimmt zu und wirkt gleichsam verstärkend auf die ohnehin bestehenden Anpassungsstörungen . . . Wir sprechen von einem Circulus vitiosus der, wenn er nicht durchbrochen wird, schließlich zur Erschöpfung der körperlichen und mentalen Leistungsreserven führt. Adäquate Antworten auf innere und äußere Belastungen bleiben aus. Die für den Organismus so bedeutsame Fähigkeit der Homöostaste (Aufrechterhaltung eines dynamisches Fließgleichgewicht) geht verloren.
Die Ursachen dafür sind ganz unterschiedlich: rezidivierende Infekte, Toxine in der Nahrung, der Umwelt (beispielsweise durch Schwermetalle, Farben, Lacke) aber auch dauerhafte psychische Belastungen können unsere zelluläre und humorale Balance nachhaltig beeinträchtigen. Deshalb kommen in Abhängigkeit von Ursache und Ausmaß der Schwächung verschiedene Verfahren einzeln oder in Kombination zur Anwendung.
- Im Bereich der Heilpflanzen verfügen wir über Stoffe mit ganz unterschiedlichen Wirkungen, denen fast allen gemeinsam ist, dass sie nebenwirkungsarm sind und so unbedenklich über längere Zeiträume eingenommen werden können s.a. Phytotherapie
- Akupunktur ist in der Lage Störungen der Energiekreisläufe zu beseitigen s.a. Akupunktur
- Mit Infusionen und unterschiedl. Medikamenten können krankmachende Prozesse entweder direkt bekämft werden und/oder führen dem Org. zusätzliche Energie zu
- Neuraltherapie beseitigt evtl. im Körper vorhandene Störfelder
- Bewegungstherapie/ Entspannungsverfahren bauen krankmachenden Stress ab und erweisen sich als Wohltat für die Seele s.a. Prävention/Kurse
- Ordnungstherapie versucht die kostbare Zeit besser einzuteilen, unseren stressigen Alltag zu entkrampfen und die Balance zwischen Anspannung und Entspannung wieder herzustellen
Letztendlich dienen all diese und weitere Verfahren dazu, die Energiereserven des Organismus wieder aufzufüllen, die Selbstheilungskräfte nachhaltig zu aktivieren und damit Körper und Geist wieder ins Lot zu bringen.
Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt der Praxis in der Behandlung sogenannter "Somatisierungsstörungen". Der psychosamatische Therapieansatz kann hier in vielen Fällen weiterhelfen, bedarf jedoch Geduld sowohl von Seiten des Patienten als auch vom Therapeuten. "Somatisierungsstörung" kann immer nur eine Ausschlussdiagnose sein und wird m.E.n. viel zu häufig gestellt und ist in vielen Fällen auch nicht haltbar. Gerade die Schulmedizin verwässert hier ganz eindeutig, die von ihr selbst (zu Recht) angelegten strengen Kriterien an eine klare Diagnosestellung.
|