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Durch Vitamin C Infusionen gut zu beeinflussende Erkrankungen

- akute und chronische Entzündungen

- Infektanfälligkeit

- chronische EBV Belastung

- geschwächtes Immunsystem

- Erschöpfungssyndrome:

Burn out, CFS/ME, vegetative Dystonie

Unterstützend:

- Neuralgie

- Arthrose/ Arthritis

- Depressionen

- Tinnitus

- Herpes

- Wundheilung

- controlled Aging

- Leistungssport

 

Hochdosis Vitamin-C-Infusionen sind immer individuell abgestimmt und werden in den meisten Fällen mit anderen orthomolekular wirkenden Substanzen und/oder anderen therapeutischen Verfahren kombiniert!

 

Effekte von Vit. C

- wirkt allgm. gegen Entzündungen

- stärkt das Immunsystem

- verbessert die Kollagensynthese, damit u.a. Antiagingeffekt

- Förderung der Biosynthese von Neurotransmittern (Serotonin, Dopamin)

- Hochwirksames Antioxidanz, Fängt die beim Stoffwechsel entstehenden und für den Organismus schädlichen Freien Sauerstoffradikale (ROS)

 

ROS führen zu vorzeitiger (Zell-) Alterung und in Abhängigkeit von der im Organismus vorliegenden Konzentration auch zur Veränderung des Erbguts (DNA)

ROS werden nachweislich begünstigt durch:

- negativen Stress

- wenig Bewegung

- ungesunde Ernährung: viel Fleisch und Fett

- chronische Entzündungen

Vitamin C-Hochdosis-Infusionen

Das Entzündungsgeschehen im Organismus ist sehr komplex, es greifen viele unterschiedliche Mechanismen ineinander und führen dann letztlich zur adäquaten Immunantwort.

Nach Eindringen der pathogenen Erreger kommt es zu einer ersten unspezifischen Reaktion durch Makrophagen und neutrophile Granulozyten. Diese setzen reaktive Sauerstoffverbindungen (ROS) frei mit deren Hilfe nun die intra- und extrazelluläre Abwehrkaskade in Gang gesezt wird.

Außerhalb der Zelle beseitigen sie geschädigtes Gewebe und Bakterien und schaffen somit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Reparatur.

Innerhalb der Zelle führen sie mit zur Aktivierung der Entzündungsmediatoren.

Die freien Sauerstoffradikale (ROS) führen insgesamt zur Verstärkung der Entzündungsreaktion  und, solange diese Prozesse gezielt und zeitlich limitiert ablaufen kann, wird die Infektion schnell beseitigt.

Zum Problem werden die ROS  dann, wenn sie die antioxidative Kapazität des Organismus übersteigen. Dann verstäkt sich der Entzündungsprozess immer weiter und schädigt ebenfalls gesundes Gewebe. Dieses wiederum führt zur weiteren Aktivierung von ROS bis schließlich die Kapazität des Organismus zur Bindung der freien Sauerstoffradikale komplett erschöpft ist.

An dieser Stelle setzt eine Chronifizierung des Entzündungsgeschehens ein.

Die konservative Medizin setzt hier bevorzugt Cortisol ein. Dieses Glukokordikoid hemmt ein spezielles Enzym (Phospholipase A2, welches unverzichtbar für die Synthese der Prostaglandine und der Arachidonsäurekaskade ist und unterbricht damit das Entzündungsgeschehen.

MIt dem Wissen um die biochemischen Abläufe ist es jedoch möglich, diesen Prozess auch ohne den Einsatz von Cortisol an vielen verschiedenen Stellen zu unterbrechen.

I) Genannt seien hier die

- kompetitive Hemmung der Arachidonsäure durch Omega-3-Fettsäuren,

- die Ausbremsung der Entzündungsmediatoren durch natürliche TNF alpha Blocker wie sie zum Beispiel in hochdosiertem Brennesselltrockenextrakt vorkommt oder

- die Blockierung der Leukotriensynthese durch Bosweliasäuren (Boswelia carterii - afrik. Weihrauch). . .und weitere

I) Darüber hinaus ist es möglich, dass Immunsystem in beide Richtungen zu modulieren. Siehe auch Paradoxon von Butyrat.

In praxi kommen Autovaccine, Probiotika, Vitamin D . .etc. . .zum Einsatz.

 

III) Eine weitere Möglichkeit besteht in der Gabe von hochdosiertem  Vitamin C. Auf Grund der Limitierung  der intestinalen Transportkapazität, können lediglich 200 - 250 mg Vit C pro Portion oral resorbiert werden. Diese Dosen sind allerdings therapeutisch unwirksam!

Therapeutische Dosen werden erst im Grammbereich erreicht. Wir verwenden 7.5 Gramm Vitamin C in 150 ml isotonische NaCl Lösung und infundieren diese langsam intravenös.

Der Effekt ist die sofortige Bindung der freien Sauerstoffradikale mit nachfolgender renaler Eliminierung.

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Mainstreammeinung ist Vitamin C eine der am besten untersuchten Substanzen. Einer der berühmtesten Protagonisten von Vitamin C war der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling.

Alle Lebewesen, außer Primaten, Meerschweinchen und einigen Fischen, sind in der Lage Vitamin C selbst zu bilden. Durch eine Mutation und dadurch bedingten Enzymdefekt ist dem Menschen diese Fähigkeit verloren gegangen, so dass Vitamin C ständig dem Körper von außen zugeführt werden muss. Darüber hinaus ist die Speicherfähiglkeit des Organismus von Vit. C extrem gering. Um die überragende Bedeutung des Vitamin C zu verstehen, muss man lediglich  dauerhafte, schwere Mangelzustände betrachten:  sie führen zu Skorbut und ohne Therapie zum Tod (Seefahrererkrankung).